15. Februar 2017

Fachartikel EuroChem Agro: N+S-Düngung - Düngeeffizienz in Weizen steigern

N+S-Düngung – Düngeeffizienz in Weizen steigern:

Stickstoff und Schwefel wirken in der Pflanze gemeinsam und sollten bereits im Frühjahr dem Weizen in einem bestimmten Verhältnis vorliegen. Denn Schwefelmangel führt zu einer schlechteren N-Ausnutzung und letztlich zu Mindererträgen.

Die Schwefeldüngung hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Gründe sind vor allem die sinkenden Immissionen aus der Luft und die nachlassenden Schwefelgehalte im Boden. Durch die vermehrte Anwendung von hochkonzentrierten Düngemitteln, die keine Schwefelbestandteile aufweisen, verstärkt sich die Schwefellücke. Gleichzeitig steigt der Schwefeldüngungsbedarf, da die Naturalerträge in den letzten Jahren stetig zunehmen.

In der Physiologie der Pflanze ist die Wechselwirkung zwischen Stickstoff und Schwefel wichtig für den Eiweißstoffwechsel. Liegt ein S-Mangel vor, kann das aufgenommene Nitrat nicht in Amide umgewandelt werden. Da das schwefelhaltige Enzym Nitratreduktase fehlt, kommt es zu einem Nitratstau und zu einer verringerten Bildung von Eiweißen und Enzymen, was ein optimales Wachstum verhindert. Ertrags- und Qualitätsminderungen sind die Folge.

Lesen Sie hier den ganzen Artikel zum Thema N+S-Düngung – Düngeeffizienz in Weizen steigern, erschienen in der Zeitschrift Bayrisches Landwirtschaftliches Wochenblatt, Ausgabe 5/2017, München, Deutschland.

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